Pestalozzischule Zwickau

28.08.2025

Berichte über Gewalt fesseln Schüler

Berichte über Gewalt: Insgesamt 5 Menschen berichteten vor ca. 100 8.Klässlern über wahre Straftaten, die genau so passiert sind. Teilweise hätte man eine Stecknadel fallen hören. Die Jugendlichen waren ergriffen von den Geschichten. Im Anschluss konnten die Jugendlichen Fragen stellen und Statements abgeben. Gemeinsam mit den beiden Schulsozialarbeiterinnen wird es in jeder Klasse eine Auswertung geben. Dabei werden die verschiedenen Gewaltformen, Auswirkungen auf Täter und Opfer und der Bogen zum eigenen Handeln thematisiert. „Die Agentur `Mensch-aber wie? ´ bringt Menschen in Schulen, die auf verschiedene Art und Weise mit Gewalt in Berührung gekommen sind. Es handelt sich dabei um Personen, die auf Grund einer Straftat dazu verpflichtet werden oder die aus eigenem Interesse ihre Erfahrungen mit Jugendlichen teilen möchten. Sie berichten von der Tat, die sie ausgeführt oder erlebt haben und gehen dabei auf ihre Motive und Hintergründe ein.“ Finanziert wurde dieses Projekt durch die Unfallkasse Sachsen. Beitrag von Radio Zwickau: Hier lernen Zwickauer Schüler den Umgang mit Gewalt und Mobbing Zuletzt aktualisiert: 25.08.2025 | 12:37 Uhr Autor: Annett Wölfel Mobbing und Gewalt an Schulen – was tun, wenn man selbst betroffen ist oder es bei anderen beobachtet? Eine Präventionstour im Landkreis Zwickau klärt diese Woche darüber auf. Start war am Montag in der Pestalozzi-Oberschule in Pölbitz. Wahre Geschichten, die bewegen: Das Projekt heißt „Berichte über Gewalt“ und lebt von wahren Geschichten, die Experten wie Harry Heib nacherzählen: „Wir stellen die ganze Bandbreite von Gewalt dar - von häuslicher und rechter Gewalt über Mobbing - und das bewegt bei den Schülerinnen und Schülern ganz viel!“ Die Geschichten sollen die Teenager nicht nur mit dem Thema Gewalt konfrontieren, sondern auch zur Diskussion anregen und vor allem Lösungen anbieten. So können Gewalt und Mobbing verhindert werden: Als Beispiel wurde ein Klassenvertrag genannt, der Regeln zum Umgang mit Mobbing oder Gewalt aufstellt und zeigt, wohin sich Betroffene und Täter wenden können. Das Gehörte soll in den Klassen aufgearbeitet werden, aber so haben die Achtklässler aus dem anderthalbstündigen Vortrag schon viele Erkenntnisse gewonnen. Einige sprachen danach erstmals über eigene Mobbing- und Gewalterlebnisse und waren froh, sich endlich jemandem anvertrauen zu können. Gleichzeitig wurde den Jugendlichen in der Pestalozzi-Schule eine zweite Fachkraft für Schulsozialarbeit vorgestellt, an die sie sich künftig wenden können. Wie andere Schulen das Projekt zu sich holen können: Das Projekt „Berichte über Gewalt“ gibt es deutschlandweit schon seit mehreren Jahren. Es wird von der Unfallkasse Sachsen finanziert - dort können sich Schulen auch jederzeit dafür bewerben.

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